Test: Saal Digital Fotobuch

Vor einiger Zeit habe ich auf Facebook eine Anzeige der Firma Saal Digital gesehen. Ganz unbekannt war mir der Anbieter nicht, ich habe dort bisher aber nicht entwickeln lassen. In der Anzeige auf Facebook wurde nach Fotobuchtestern gesucht.

Dort habe ich mich beworben und habe einen Gutschein über 40 Euro bekommen, um ein mir ein Fotobuch zu erstellen und anschließend einen Bericht zu schreiben. Auch wenn ich das Fotobuch sozusagen gesponsert bekommen habe, versuche ich meine Meinung neutral zu halten und ehrlich zu sein.

Ich hatte bereits bei anderen Anbietern Fotobücher erstellt. Meine erstellten Bücher waren bisher immer privat und dienen als Urlaubserinnerung. Die Entscheidung, bei welchem Anbieter ich mein Fotobuch erstelle, habe ich abhängig gemacht von der Software, vom Preis und von der Qualität. Die drei Kriterien mussten für mich immer gut zusammenspielen.

Die Software von Saal Digital

Es gibt eine Software zum Download für Windows und Apple. Die Anwendung der Software war für mich selbsterklärend. Die Option ein Fotobuch zu erstellen habe ich schnell gefunden und ohne große Recherche losgelegt.Für den Umschlag können mehrere Optionen gewählt werden, sei es matt oder glänzend, einen Ledereinband oder Wattierung. Leder und Wattierung erfordern einen Aufpreis. Bei den Innenseiten kann ebenfalls zwischen matt und glänzend gewählt werden. Ich habe mich bei Cover und Innenseiten jeweils für glänzend entschieden.

Gegen einen Aufpreis von 5 Euro kann der Barcode auf dem Fotobuch entfernt werden. Der Aufpreis gefällt mir nicht, aber die Option finde ich sehr gut. Für professionelle Fotobücher ist dies auf jeden Fall sinnvoll. Ich habe allerdings darauf verzichtet, der Barcode ist wirklich sehr klein.

Die Seitenanzahl ist variable zwischen 36 und 120 Seiten. Der Preis steigt entsprechend.

Es gibt vorgefertigte Layout oder man kann von Null starten. Die Layouts sind nach Themen sortiert. Ich habe mich für mein Fotobuch ein Layout verwendet und dieses hin und wieder angepasst. Mir hat besonders gut gefallen, dass ich meine eigene Anordnung der Bilder zum Layout abspeichern konnte. Positiv fand ich auch die Möglichkeit ein Raster einzublenden. Beim Verschieben vom Fotos zeigt die Software eine Linie an, wenn man sich auf der gleichen Höhe wie ein anderes Foto befindet. So können die Fotos leicht genau angeordnet werden. Die Breite und Höhe des Fotofeldes konnte Zentimeter genau eingestellt werden. So war es mir möglich meine eigenen Layouts mit genau gleich großen Fotos auf einer Linie anzuordnen. Das mag jetzt vielleicht trivial klingen, aber das für mich ist das ein wichtiger Punkt.

Test kann über einen Editor eingeben und formatiert werden. In den r habe ich die Daten zu dem Foto eingetragen. Da ich für alle Fotos die selben Informationen aufgeschrieben habe, habe ich das Textfeld kopiert und nur die Daten angepasst. Leider ist mir dabei nicht aufgefallen, dass ich ein Textfeld zweimal übereinander eingefügt habe. Im oberen der beiden Textfelder habe ich den Text angepasst. Dies habe ich dann leider erst gesehen, als ich das Buch in der Hand hielt. Schade, dass es hier keinen Hinweis gab, dass sich zwei Textfelder überlappen. Auch eine Rechtschreibprüfung wäre nett gewesen, der Fehler ist mir auch erst im Buch aufgefallen. Nun sind diese beiden Sachen sicherlich vermeidbar gewesen, wenn ich besser kontrolliert hätte, aber vielleicht wäre das ja eine kleine Verbesserung an der Software.

Der Versand

Das Fotobuch ist fertig und die Bestellung abends abgeschickt. Jetzt hieß es warten und warten und ich war ganz überrascht, als ich am nächsten Tag bereits eine Versandbestätigung bekommen habe. Konnte das wirklich so schnell gehen. Ja, denn einen Tag später hatte ich das Buch bereits im Briefkasten. Also das ist ein Megapluspunkt. Ging das so schnell, weil ich einen Gutschein hatte? Das werde ich wohl das nächste mal herausfinden.

Das Fotobuch

In einem Pappumschlag fand ich das Fotobuch in zwei Folien gewickelt. Der erste Eindruck auf jeden Fall positiv. Die Farben glänzen, die Seiten sind sehr dick und wirken hochwertig. Die erste und letzte Seite des Fotobuches befindet sich jeweils auf dem Umschlag. Das kann man so mögen, ich hätte lieber eine weiße Seite dazwischen gehabt. Ich möchte ja hier auch etwas kritisch sein. Beim Einfügen der Fotos gab es durch die Software eine Beurteilung der Qualität. In meinem Fotobuch befinden sich „gute“ und „sehr gute“ Fotos. Ein Foto war gut, wenn es eine kleinere Pixelzahl hatte. Eine hohe Pixelanzahl führte zum Ergebnis „sehr gut“. Zum Test habe ich zwei Fotos mit einer Auflösung von 1000 Pixel verwendet. Im Fotobuch ist der Unterschied nicht deutlich zu sehen.

Fotos von meinem Saal Digital Fotobuch

Damit ihr euch auch einen Eindruck machen könnt, habe ich eine Fotosession mit dem neuen Fotobuch abgehalten.

Fazit

Alles in allem habe ich aber nun ein schönes hochwertiges Fotobuch mit meinen liebsten Fotos aus Natur und Architektur. Saal Digital hat mich überzeugt und in Zukunft werde ich sie bei der Erstellung eines hochwertigen Fotobuches in Betracht ziehen. Für Fotobücher, die ich verschenke wird Saal Digital eine gute Wahl sein. Das Buch wirkt qualitativ hochwertig. Für meine privaten Urlaubsfotobücher ist mir der Preis von 40 Euro für 36 Seiten etwas zu hoch. Bei Angeboten werde ich aber zuschlagen. 😉

Mandy

Ich arbeite beruflich viel am Computer, daher liebe ich es in meiner Freizeit an der frischen Luft zu sein. Am liebsten gehe ich auf Fototouren, manchmal geplant, manchmal planlos.

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